Salatschleuder – nützlicher Helfer für die Küche

Nicht nur in die Küche von Vegetariern gehört eine Salatschleuder, sondern sie ist im eigentlichen Sinne ein Muss für jeden Haushalt. Denn Salat sollte vor dem Verzehr stets gewaschen werden, damit Erde, kleine Schnecken und nicht zuletzt auch Keime entfernt werden. Wird der Salat im Anschluss nicht getrocknet, dann verwässert das Wasser das Dressing und die Folge ist, dass das gesunde Grünzeug zumeist kein Genuss mehr ist. Bei einer Salatschleuder handelt es sich um einen praktischen Küchenhelfer, der sich sich die Gesetze der Physik zunutze macht um den Salat zu trocknen.

Wie funktioniert eine Salatschleuder?

Bei einer Salatschleuder handelt es sich um ein Küchengerät oder einen Küchenhelfer, der es ermöglicht ohne große Umstände Salat zu trocknen. Somit können die einzelnen Blätter das Dressing im Anschluss gut aufnehmen und das ohne das es verwässert. Vom Prinzip her sind alle Salatschleudern gleich aufgebaut. Eine Salatschleuder besteht aus einer Schüssel, in der ein drehbares Sieb eingebaut wird und einem Deckel, mit dessen Hilfe dann das Sieb gedreht wird.

Um es konkret auszudrücken: Eine Salatschleuder arbeitet wir eine Zentrifuge. Wird das Sieb gedreht, dann wirken die „Zentrifugalkräfte“ bzw. die „Fliehkräfte“ durch die das Wasser nach außen gedrückt wird. Dieses sammelt sich in der Schüssel und kann abgegossen werden. Der trockene Salat bleibt im Sieb zurück.

 

Warum sollten Salat gewaschen werden? Vor dem Verzehr sollte jeder Salat kurz unter kaltem Wasser abgewaschen werden. Denn dadurch werden Erde, Sand oder auch ein Insekt bzw. feine Steinchen entfernt. Vor allem bei abgepackten Salat sollte man vorsichtig sein! So berichtete die Stiftung Warentest bereits in der Ausgabe 06/2013 von einer hohen Keim-Belastung bei den Convenience-Produkten.

Welche Salatschleudern gibt es?

Die Salatschleuder mit Seilzug

Bei dieser Salatschleuder wird das Sieb mit Hilfe einer Reißleine über einen Seilzug gedreht. Das kann man sich vorstellen wie bei einem Rasenmäher, der durch einen Seilzug angemacht wird. Um das Sieb zum rotieren zu bringen, wird an dem Seil im Deckel kräftig gezogen, wodurch sich das Sieb nach rechts und links dreht. Damit wird der Salat sehr schnell trocken und das ohne großen Kraftaufwand.

Aber hier besteht auch weniger Kontrolle über den Schleudervorgang. Denn wer nicht nur Salat, sondern auch andere Lebensmittel darin trocknen möchte, der sollte Vorsicht walten lassen. So können Himbeeren oder Erdbeeren sehr schnell zerdrückt werden.

 

               Die Vorteile                    Die Nachteile
+ sehr effizient

+ geringer Kraftaufwand

+ geringer Zeitaufwand

x weniger Kontrolle über den Schleudervorgang

x nur bedingt für Beeren und andere Früchte geeignet.

Die Salatschleuder mit Kurbel

Das Sieb wird über eine Kurbel mithilfe von Zahnrädern in Bewegung gesetzt. Auch hier ist der Kraftaufwand sehr gering, aber mitunter ist man hier länger beschäftigt als bei der Salatschleuder mit Seilzug. Allerdings ist hier die Kontrolle über den Schleudervorgang höher, denn es wird langsamer gekurbelt und damit dreht sich auch das Sieb langsamer. Es wird solange gekurbelt, bis das der gewünschte Trockenheitsgrad erreicht ist. Somit ist die Bedienung sehr einfach.

Es gibt jedoch auch Modelle, die über einen Hebel verfügen, der nach unten gedrückt werden muss. Jedoch bleibt das Prinzip hier das gleiche. Auch damit kann der Salat restlos getrocknet werden und das ohne zerdrückt zu werden.

               Die Vorteile                Die Nachteile
+ geringer Kraftaufwand x nicht so effizient
+ sehr gute Kontrolle über den Schleudervorgang

+ auch für weiche Früchte nutzbar

x etwas höherer Zeitaufwand

Die faltbaren Salatschleudern

Die sogenannten faltbaren Salatschleudern sind sehr praktisch. Bei diesen Modellen besteht die Schüssel aus einem sehr flexiblen Material, welches sich zusammenfalten lässt. Damit nimmt die Salatschleuder im Küchenschrank weniger Platz weg. Nur der Decke verfügt über dieselbe Höhe wie die der anderen Salatschleudern auch.

Wie wird eine Salatschleuder genutzt?

Zunächst wird der Salat ganz normal unter fließend kaltem Wasser gewaschen. Dann werden die Blätter in das Sieb der Salatschleuder gelegt, der Deckel wird geschlossen und der Dreh-Mechanismus wird in Gang gebracht. Fertig – das Wasser wird aus dem Salat herausgeschleudert und der Salat ist trocken – fertig zum servieren.

Wichtig ist, dass bei der Benutzung auf einen sicheren Stand  der Salatschleuder geachtet wird. Manche Modelle verfügen über einen Gummiring am Boden, damit sich die Salatschleuder bei der Benutzung nicht verselbstständigt. Sollte diese nicht vorhanden sein, dann ist auch ein feuchtes Küchentuch unter der Schüssel hilfreich.

Worauf beim Kauf einer Salatschleuder achten?

Es ist kein Problem eine Salatschleuder günstig zu kaufen. Sicherlich gibt es auch Edelmodelle, die einen Preis von 60 Euro aufweisen, aber in der Regel ist eine Investition von 30 Euro ausreichend, um eine hochwertige Salatschleuder sein Eigen zu nennen. Zudem gibt es sogar Produkte für unter 10 Euro, die ebenfalls sehr gut ihren Dienst verrichten.

Die Antriebsart

Es ist Geschmackssache, ob man sich für eine Salatschleuder mit Kurbel oder Seilzug entscheidet. Empfehlenswert ist der Kurbelantrieb, denn dann können auch problemlos Früchte trocken geschleudert werden. Gegebenenfalls ist der Seilzug schneller und somit sind alle die damit gut beraten, die es eilig haben.

Das Material

Einmal abgesehen von den faltbaren Salatschleudern, bei denen die Schüssel aus Silicon besteht, hat man die Wahl zwischen Edelstahl oder Kunststoff. Edelstahl zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass es sehr robust ist und optisch edler wirkt. Aber dafuer sind diese Salatschleudern auch schwer. Kunststoff ist dagegen leichter. Hier entscheidet der eigene Geschmack. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass das Material geschirrspülmaschinenfest ist.

Das Fassungsvermögen

Beim Kauf einer Salatschleuder sollte darauf geachtet werden, dass genug Salat in den Korb passt. So sollte die Salatschleuder ein Fassungsvermögen von mindestens vier Litern aufweisen für einen vier bis fünf Personenhaushalt. Werden nur kleine Portionen Salat zubereitet, dann reicht auch eine Salatschleuder mit weniger Fassungsvermögen.

Die Reinigung

Es empfiehlt sich die Salatschleuder per Hand zu reinigen, auch wenn der Geschirrspüler bequemer ist. Zudem kann der Deckel nicht in den Geschirrspüler wandern, da die Mechanik Schaden nehmen könnte.

Bekannte Hersteller & Marken

Sicherlich gehören Emsa und Leifheit zu den bekanntesten Herstellern von Salatschleudern, aber auch Silit, WMF, Zyliss, Küchenprofi und Gefu werden oftmals in diesem Zusammenhang genannt. Besonders beliebt sind die Produkte von Tupperware, denn sie überzeugen vor allem aufgrund ihrer Langlebigkeit. Nicht zuletzt hat auch das Möbelhaus Ikea bereits Salatschleudern in seinem Produktportfolio, wobei das aktuelle Modell auf den Namen TOKIG hört und über einen Kurbelantrieb verfügt.

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